Newcomer René holt auf anhieb Gold und Silber auf der Bayerischen und sichert sich das Ticket für die deutsche Meisterschaft
Bei den Bayerischen Meisterschaften der Vorderladerschützen auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück konnten Coburger Schützen ein weiteres Mal mit ordentlichen Leistungen mehrfach Spitzenplatzierungen erreichen.
Helmut Stubenrauch (l.) wurde mit 132 Ringen mit dem Perkussionsrevolver in seiner Altersklasse Vizemeister. In der Einzelwertung mit der Steinschlosspistole wurde Stubenrauch 4. und v. Schalscha-E. (r.) 7, die Mannschaft verfehlte mit Platz 4 knapp die Medaillenplätze. Der Wettkampf und die erzielten Resultate an diesem Tag waren geprägt durch böigen Wind, der von vorne kommend heftig an allen Schützen rüttelte und nach beinahe jedem Schuß die Sportler in der eigenen Abschußwolke standen, was im Vergleich zu den Vorjahren die Ringzahlen drückte.
Bei nicht optimalen aber verbesserten äußeren Bedingungen wurde am nächsten Tag mit der Perkussionspistole der Neueinsteiger René Kob (M.) auf Anhieb mit 140 Ringen bayerischer Meister in der Herrenklasse 1. Mit dem gleichen Resultat konnte sich v. Schalscha-E. in der Herrenklasse 4 die Bronzemedaille sichern, unglücklicher 4. wurde Stubenrauch mit einem Ring weniger, dem eine „7“ in der Wertung die Chance auf einen Treppchenplatz raubte.
Die Summe der Ringe in der Mannschaftsleistung sicherte in der Disziplin Perkussionspistole in der Mannschaftswertung die Silbermedaille.
Alle Leistungen qualifizieren zur Deutschen Meisterschaft in Hannover in einem Monat, wobei dann Witterungsbeeinträchtigungen ausscheiden. Die Kurzwaffenwettbewerbe werden dort in einer Halle geschossen.
