Team CO den Sieg knapp verpasst Heimwettkampf Fürth mit 2:3 u. Kronau mit 1:4

  • 23. Oktober 2023

 

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Unsere 1. Bundesliga Luftgewehr-Mannschaft musste sich beim Heimwettkampf in der Ebersdorfer Frankenland-Halle am vergangenen Wochenende bei beiden Wettstreiten die Punkte leider abnehmen lassen. Gegen die Schießsportgemeinschaft Dynamit-Fürth unterlagen wir am Samstagabend ganz knapp mit 2:3 Punkten. Am Sonntag nahmen dann auch die Schützen der SSV Kronau mit einem 4:1-Erfolg die Punkte mit nach Hause.

Unser Team CO vertraten Unternehmer Jürgen Wallowsky, Ingenieur für Elektrotechnik Jiri Privratsky aus Tschechien, Nationalkaderschütze Maximilian Dallinger, Studentin Sabrina Hößl und der Sportsoldat David Koenders. National und international erfolgreiche Schützen gingen an den Start. Arpad von Schalscha-Ehrenfeld führte mit fachkundigen Know How als Moderator durch die Wettkämpfe.

Das Leistungsniveau war so hoch und eng gesteckt, dass bei den 40 zu absolvierenden Schüssen oftmals nur ein Ring über Sieg oder Niederlage entschieden hat. Unser top Favorit Maximilian Dallinger unterlag Klavdija Jerovsek, trotz eines Weltklasseergebnisses von 399 Ringen, weil sie für Fürth das Maximum von 400 ins Schwarze schoss. Und gegen Kronau musste der deutsche Nationalkaderschütze nach einem 399:399 und der Entscheidung mit 9:10 im Stechschuss gegen Larissa Wegner erneut den Punkt abgeben.

Mit anderen Worten, im Schießsport sind Frauen schon seit je her ernstzunehmende Kontrahenten, die bei der Punktejagd und im Duell Nerven wie Drahtseile unter Beweis stellen.

Absoluten Nervenkitzel garantierte auch die Begegnung zwischen Wallowsky und Maximilian Wolf. Kurz vor dem Ende der vier Serien deutete alles auf ein Stechen hin. Doch ebenfalls mit einem Punkt Vorsprung sicherte sich der Fürther mit 391 Ringen den Sieg. Für unseren Lokalmatador, Jürgen „Wallo“ Wallowsky ist der Heimwettkampf immer wieder eine besondere Herausforderung, da er unter den Zuschauern viele Bekannte und Freunde hat.

Doch auch unser Team bewies Nervenstärke, wenn es zählt. Unentschieden 396:396 stand es bei David Koenders gegen Franziska Straßer. Beim zweiten Stechschuss traf unser Nationalkaderschütze mitten ins Schwarze, während der Fürtherin eine Neun gelang. Unser Trainer und Abteilungsleiter Gewehrschießen Andreas Geuther: „Die Leistungsdichte bei den Topschützen wird immer enger Über Sieg oder Niederlage entscheidet oftmals nur ein Schuss.“

Am Sonntag zogen wir gegen SSV Kronau ins Feld. Die junge Mannschaft aus Kronau überzeugte mit erstklassigen Ergebnissen, erzielte von 2000 möglichen Ringen 1988. Obwohl Wallo seine letzte Serie mit 100 Ringen abschloss und 396 schaffte, reichte es nicht zum Punkt. Auch Sabrina Hößl hatte sich nach dem dritten Durchgang deutlich stabilisiert und Koenders vollendete den dritten Durchgang mit 397. „Die Sportschützen aus Kronau waren klar besser“, musste Andreas Geuther neidlos anerkennen.

Es bleibt weiter spannend. Unser Ziel, das Finale als einer der top vier zu erreichen, haben wir weiter fest im Blick.

SG Coburg – SSG Dynamit Fürth 2:3 (1974:1980 Ringe). Maximilian Dallinger – Klavdija Jerovsek 0:1 (399:400); Jiri Privratsky – Dominik Fischer 1:0 (398:396); David Koenders – Franziska Straßer 1:0 (396:396; Stechschuss 10:9); Jürgen Wallowsky Maximilian Wolf 0:1 (390:391); Sabrina Hößl – Xenia Mund 0:1 (391:397).

SG Coburg – SSV Kronau 1:4 (1980:1988). Maximilian Dallinger – Larissa Wegner 0:1 (399:399; Stechschuss 9:10); Jiri Privratsky – Nele Stark 1:0 (398:396); David Koenders – Hannah Göransson 0:1 (396:399); Jürgen Wallowsky – Lana Wurster 0:1 (393:399); Sabrina Hößl – Colin Fix 0:1 (394:395).